Spielberichte:

Regionalliga Nord - Spieljahr 2003/04

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Sonnabend, den 29. November 2003, 14:00 Uhr - 18. Spieltag:

Chemnitzer FC

FC Sachsen Leipzig

Endergebnis

1 (0)

:

1 (0)

Torschützen

1:1 Daniel Göhlert (90.)
0:1 Tom Geißler (46.)

Spielstatistik

Schiedsrichter: Robert Hoyzer (Berlin)
Zuschauer: 3.450
Spielstätte: Stadion an der Gellertstraße, Chemnitz
Rote Karte: Steffen Meißner (89.) wegen groben Foulspiels

Aufstellungen

Trainer: Frank Rohde
Steffen Süßner
Steffen Karl
Markus Ahlf
Sven Teichmann (6. Mike Baumann / 72. Alexander Simic)
Tino Wächtler (58. Krystian Prymula)
Daniel Göhlert
Falk Schindler
Ulf Mehlhorn
Steffen Meißner
Steve Rolleder
Sebastian Arzt
 
Trainer: Harry Pleß
Michael Rechner
David Bergner
Kevin Kittler
Danny Bach
Ronny Thielemann (61. Radisa Radojicic)
Tom Geißler (76. Nico Kanitz)
Ronny Kujat
Piet Schönberg
Heiko Cramer
Denis Koslov
Mark Zimmermann

Spielbericht

Zwei Punkte verschenkt

Mit einen Sieg hätten die Grün-Weißen an den Chemnitzer FC vorbeiziehen können. Doch es kam alles ganz anders. Die ersten zwanzig Minuten hatten die Chemnitzer leichte Vorteile. Doch die Chancen konnten nicht zu Toren genutzt werde. So scheiterte Arzt an gut halteten Rechner. Kurz darauf hatte Arzt eine weitere Chance, doch sein Schuß ging übers Rechner-Tor. Die erste Möglichkeit für Chemie hatte Geißler nach einer halben Stunde Spielzeit. Leider blieb sein Schuß in der CFC-Abwehr hängen. Diese Chance von Geißler war das Wechsignal für Chemie. Nur wenig später hatte nämlich Cramer eine gute Gelegenheit für einen Treffer, doch die Chemnitzer können klären. Trotz dieser Chancen war das Spiel in der ersten Hälfte eher schwach, absolut nicht ansehnlich. Das sollte sich aber im zweiten Spielabschnitt ändern.
Gleich mit den Wiederanpfiff ging Chemie in Führung. Eine flanke von Koslov wehrt Süßner ab, der Ball springt zu Geißler der keine Mühe hat zu vollenden. Nun lief das Spiel der Leutzscher, zeitweise wurden die Gastgeber im eigenen Strafraum eingeschnürt. Koslov hatte gar das zweite Tor auf den Fuß, doch statt zu vollenden will er Süßner ausspielen und bleibt dann in der CFC-Abwehr hängen. Vom CFC ist in dieser Phase des Spieles nicht viel zu sehen, nur ihre überharte Spielweise war zu sehen. So musste Thielmann das Spielfeld verletzt verlassen, kurze Zeit später folgte Geißler. Zimmermann hatte gut zwanzig Minuten vor Spielende eine gute Möglichkeit, doch sein Schuß aus 18 Metern geht knapp am Tor. Erst in den letzten zehn Minuten kamen die Gastgeber besser ins Spiel. So wurde ein Tor der Chemnitzer wegen Foulspiels gegen Bach nicht gegeben. Als dann Meißner nach einen Foul an Kanitz Rot sah feierten schon die Leipziger Fans den zweiten Auswärtssieg. Doch in der Nachspielzeit konnte Göhlert nach einen Freistoß von Schindler zum Ausgleich einköpfen. Wiedereinmal haben die Leipziger in der Schlußphase einen Treffer kassiert und damit zwei Punkte verschenkt. Mit diesen 1:1 steht der FC Sachsen weiter auf einen Abstiegsplatz. Nächste Woche kommt Paderborn zum letzten Heimspiel im Leutzscher Alfred-Kunze-Sportpark. Ein Sieg ist in dieser Partie Pflicht.
rogo79

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Konzentrationsschwäche kostet FC Sachsen zwei Punkte

Chemnitz. Um den Schlaf gebracht wurde Sachsen-Trainer Harry Pleß nach der Sonnabend-Partie. Schuld daran war seine Mannschaft. Wieder einmal gelang es ihr nicht, einen Vorsprung über die Zeit zu bringen, was gegen eine erschreckend schwache Chemnitzer Mannschaft möglich war. Die aber wirkte bis zum Abpfiff so, wie es sich Pleß von seiner Truppe gewünscht hatte, nämlich hoch konzentriert. Nach Foul von Heiko Cramer zirkelte Oldie Ulf Mehlhorn (35) den Ball aus 20 Metern in Richtung Fünf-Meter-Raum, wo sich Daniel Göhlert unbedrängt strecken konnte und den Ball per Kopf ins entlegene Eck bugsierte. Und das in der letzten Minute der Nachspielzeit. Aus der Leutzscher Traum, drei Punkte mitzunehmen, sich wieder aus dem Tabellenkeller zu befreien. Riesenjubel beim Chemnitzer Anhang, Entsetzen bei den etwa 1000 mitgereisten Sachsen-Fans.
"Wir hauen uns wieder mal selbst die Beine weg", ärgerte sich Libero David Bergner nach dem Abpfiff und Ronny Kujat nahm sogar das Wort Abstieg in den Mund. Solche Aussprüche sollte keiner überbewerten, korrigierte der Sachsen-Coach. Er glaubt weiter fest daran, die Mannschaft ins Mittelfeld zu bringen. "Ich will am 1. Juli hier noch Trainer sein und die Mannschaft auf die neue Saison vorbereiten", sagte Pleß mit Nachdruck. Auf sicherem Platz hätte die Sachsen-Elf schon längst überwintern können.
So aber steht sie am Sonnabend wieder unter großem Druck, wenn es im Kunze-Sportpark gegen den SCPaderborn geht (Anstoß 13 Uhr). Es ist dort das letzte Heimspiel, bevor der FCSachsen bis zum Rest der Saison 2003/04 die Regionalligisten im neuen Leipziger Stadion empfangen wird.
Die erste Hälfte des Spieles in Chemnitz versank in Fehlpässen und betontem Sicherheitsspiel beiderseits. "Das war Abstiegskampf pur", erklärte CFC-Trainer Frank Rohde. Erster Eckball nach gut einer halben Stunde für die Leipziger, die auch ihre gefährlichste Situation selbst zunichte machten. Torjäger Denis Koslov wehrte unfreiwillig einen Cramer-Schuss vor der gegnerischen Torlinie ab (33.). "Das war bis dahin Not gegen Elend", kommentierte Bergner den schwachen Kick.
Dann aber gelang Wirbelwind Tom Geißler die Leutzscher Führung (46.). Koslov konnte von links flanken, CFC-Keeper Steffen Süßner wehrte mit einer Hand ab, der Ball kam zum Mittelfeldspieler, der technisch gekonnt den hoch vor ihm aufspringenden Ball ins Netz schlug. Auch bei Bergners Freistoß (49.) fehlte nicht viel. Kurz darauf vergab Koslov die größte Chance der Partie: Er legte sich den Ball zentimetergenau zurecht, doch statt mit aller Kraft zu schießen, schob er das Leder, das von Mehlhorn abgewehrt wurde.
Kurz darauf foulte der überdreht agierende Stefan Meißner Ronny Thielemann, der mit Bluterguss im Oberschenkel ausschied. Meißner flog dann nach Foul-Attacke gegen Cramer mit Rot vom Platz (89.) und Torschütze Geißler war angeschlagen (Göhlert-Foul) ausgewechselt worden. Das war eine Viertelstunde vor Schluss, als es der CFCnoch einmal wissen wollte - und sich in letzter Minute belohnt sah.
Eberhard Schmiedel
© Leipziger Volkszeitung

Das war einfach nur dämlich!

Vier Spiele in Folge ohne Sieg - diesmal fehlten nur 15 Sekunden

Hat der FC Sachsen jetzt auch unter Harry Pleß das Siegen verlernt?
Die ernüchternde Bilanz der letzten vier Spiele: nur drei Punkte, kein Sieg. So kommt man nicht aus dem Tabellenkeller raus. Zumal es zuletzt fast ausnahmslos gegen die Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt ging. In Hamburg langte es nur zu einen 1:1, gegen Kiel ebenso. Und jetzt trennten sich die Leutzscher auch von den Chemnitzern mit diesem Ergebnis.
Aber das war diesmal wirklich einfach nur dämlich!
So fehlten beim CFC ganze 15 Sekunden am zweiten Auswärtssieg der Saison. Mittelfeldmann Daniel Göhlert war Ronny Kujat ( ganz schwach! ) entwischt. Hatte aus 09 m eínen Freistoß mit der Stirn ins linke Eck verlängert. Danach pfiff Schiri Hoyzer ( Berlin ) zwar wieder an - aber auch nur Sekunden später wieder ab. Trainer Pleß enttäuscht: " Wir wollten endlich auswärts zu Null spielen. Doch die Gegentore in letzter Minute ziehen sich inzwischen wie ein roter Faden durch die Saison. Da fehlt uns Konzentration und Klasse. " Manager Uwe Thomas stocksauer: " So haben wir inzwischen bestimmt schon acht Punkte verschenkt. "
Doch diesmal war es besonders bitter. Weil die Chemnitzer nur Oberliga - Format hatten, der FC Sachsen vor 3.450 Fans besser war. Hpchverdient deshalb auch die Führung: Geißler ( stürmte neben Koslov ) drosch die Kugel volley aus 14 m ins linke Eck ( 46. ). FCF - Coach Frank Rohde: " Wenn Koslov danach das zweite Ding macht, sind wir klinisch tot. " Nach Cramer - Pass tanzte der Russe Süßner aus, doch sein Schüßchen schlug Mehlhorn noch von der Linie ( 55. ). Pleß: " Ärgerlich. Da hat der letzte Biss, der unbedingte Wille gefehlt. " Den hatten im Endeffekt doch die harmlosen Chemnitzer: in Unterzahl ( Meissner flog nach Notbremse an Kanitz runter/ 85. ) erkämpften die sich wenigstens noch einen Punkt.
Stefan Krause
© Bild-Leipzig

Später Gegentreffer beim 1:1 im Sachsen-Derby beim Chemnitzer FC

Es war schon alles für den großen Sieges-Jubel vorbereitet. Doch am Ende des "Regionalliga-Sachsen-Derbys" beim Chemnitzer FC regierte bei den Akteuren des FC Sachsen Leipzig der Frust. Wieder einmal kassierten die Grün-Weißen in letzter Sekunde den 1:1-Ausgleich. Es scheint in dieser Saison tatsächlich ein Fluch auf dem FC Sachsen Leipzig zu liegen: "Der Fluch der letzten Minuten". Denn sobald in den Regionalliga-Spielen die letzten Minuten anbrechen, bekommen die Sachsen-Kicker weiche Knie. Und am Ende jubeln dann meist die Gegner. Diesmal war es der Chemnitzer Göhlert, der die Leutzscher noch aus allen Siegträumen riss. Die grün-weißen Gäste wirkten zu Beginn des übernervös und konnten sich bereits in der Anfangsphase bei Torhüter Michael Rechner bedanken, das sie nicht in Rückstand gerieten. Der junge FCS-Keeper parierte einen 18-Meter-Schuss von Sebastian Arzt (10. Minute) glänzend.
Erst nach 20 Minuten kamen die grün-weißen Leipziger etwas besser ins Spiel, agierten aber in der Offensive nach wie vor viel zu harmlos. Nach einer halben Stunde hatte Ronny Kujat plötzlich die Führung auf dem Fuß. Doch CFC-Spieler Schindler kratzte den Schuss des Aufstiegshelden noch von der Torlinie. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff scheiterte der Leutzscher Top-Torschütze Denis Koslov aus vielversprechender Position am guten CFC-Schlussmann Steffen Süßner. Einen Start nach Maß legten die Leutzscher dann in der zweiten Hälfte hin. Nach einem schweren Fehler von CFC-Torwart Süssner traf Tom Geißler aus etwa 15 Metern zum 1:0. Sehr zur Freude der 1300 mitgereisten Leipziger Fans. Nur neun Minuten später hatte Koslov dann sogar die Vorentscheidung auf dem Fuß. Der in dieser Saison bislang so treffsichere Russe traf aber nach einem tollen Alleingang gegen die gesamte Chemnitzer Abwehr das leere Tor nicht. Auch Zimmermann hatte wenig später die Möglichkeit nachzulegen, doch sein Schuss ging knapp am Kasten vorbei. Als der Chemnitzer Stefan Meißner eine Minute vor Spielende nach einem bösen Foul an Koslov auch noch die Rote Karte sah, schien der Sieg dennoch endgültig unter Dach und Fach zu sein. Doch drei Minuten später war der Traum vom Sieg ausgeträumt.
Mit einem "Dreier" hätten die "Sachsen" den Anschluss an dasTabellenmittelfeld geschafft und wären am CFC vorbeigezogen.
"Wir sind selbst schuld. Wir haben es verpasst, nach der Führung ein Tor nachzulegen. Es war eine hart umkämpfte Partie und letztendlich für den CFC ein glückliches Unentschieden", so FCS-Coach Harry Pleß nach dem Spiel. Der Blick des selbstbewussten Trainers richtet sich bereits auf das nächste Spiel gegen Paderborn: "Jetzt muss gegen Paderborn ein Sieg her und das werden wir auch schaffen." Wenn ihm in den letzten Minuten nicht wieder jemand einen Strich durch die Rechnung macht ...
Andreas Wendt
© SachsenSonntag

Goldköpfchen Göhlert ganz wichtig für den Kopf

Chemnitzer FC sichert Punktgewinn gegen Sachsen Leipzig in der Nachspielzeit
Meißner sieht Rot – Personalproblem in der Abwehr

Chemnitz. Mit der Sprache des Statistikers erzählt, trifft Daniel Göhlert alle 50 Spiele einmal. Sein Ausgleichstor in der Nachspielzeit beim 1:1 gegen Sachsen Leipzig war das zweite im 100. Pflichtspiel für den Chemnitzer FC. Wenn es künftig weiter so wichtige Treffer sind wie letzten Samstag, wird die Quote nicht vordergründig interessieren. Schließlich ist es ohnehin nicht in erster Linie der Job des Mittelfeldmannes, den „Knipser“ zu spielen. „Ich denke, dass es ein ganz wichtiges Tor war. Und das Remis ist verdient. Schließlich war der Referee nicht gerade für uns, und wir haben uns nie aufgegeben“, resümierte der Mann des Tages das meist unappetitliche Regionalliga-Derby.
In der 92. Minute lagen die Chemnitzer noch 0:1 hinten, nachdem Geißler (46.) den Ball ins lange Eck gezirkel hatte. Der eingewechselte Mike Baumann, der seine Sache bis dahin gut machte und sehr zweikampfstark agierte, war zuvor über den Ball getreten. Mit dem Glück im Bunde hielt der CFC das Spiel noch bis zum Schluss offen, auch weil der Kontrahent ebenso harmlos in der Offensive agierte wie die Gastgeber. Zudem übertraf Denis Koslov mit seiner Aktion in der 55. Minute die Vorstellungskraft der meisten Zuschauer, was das Auslassen klarster Chancen anbelangt. Viel zu behäbig trat er freistehend aus Nahdistanz an das Leder, das der heranpreschende Markus Ahlf noch vor der Linie bugsierte.
Und die Himmelblauen? Die fußballerischen Defizite traten erneut offen zu Tage, zudem blieben klare Chancen diesmal Mangelware. Doch eines konnte man Mannen von Trainer Frank Rohde nicht absprechen: Einsatzfreude. Trotz des Rückstandes, trotz der fünften Gelben Karte für Steffen Karl (am Sonnabend beim 1. FC Köln/A. gesperrt) und trotz des Roten Kartons an den fleißigen Stefan Meißner (85. wegen groben Foulspiels) ließ sich der CFC nicht entmutigen. „Die Mannschaft hat Moral gezeigt. Das war auch schon anders, wenn wir 0:1 zurück lagen“, versuchte Rohde dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen.
Probleme wird er noch genügend lösen müssen. Kurzfristig, wie er eine Abwehr zusammen bekommt. Schlimmstensfalls bleibt Ahlf als einziger Defensivmann übrig, weil sich Teichmann (Sprunggelenk) und auch dessen Ersatz Baumann verletzten. Zudem fällt neben Karl mit Meißner der beste Torjäger des CFC aus. Doch Personal hin oder her. „Dieses Tor kann schon ein paar Kräfte freisetzen. Für den Kopf hat es sicher viel gebracht“, liebäugelte Goldköpfchen Göhlert. Obwohl er nach der Partie die Anerkennung genoss, wirkte der 23-Jährige nicht überglücklich. Während der Partie hatten einige Fans („Wir woll‘n euch kämpfen sehen.“) „nicht richtig hingeguckt“. Vielleicht wollte der eine oder andere zuweilen gar nicht mehr hinschauen. Und mit Verlaub: Mit Fußball hatte das Treiben auf dem Rasen meist nicht viel zu tun.
Thomas Prenzel
© Freie Presse, Chemnitz

Leutzscher verspielen Sieg in letzter Minute

In einem äußerst verkrampften Sachsenderby haben sich der Chemnitzer FC und der FC Sachsen Leipzig mit 1:1 getrennt. Dabei sahen die Leutzscher bis zur 92. Minute wie der sicherer Sieger aus, doch dann fiel der glückliche Ausgleich.

Koslov vergab Siegchance

Den besseren Start erwischte der CFC, doch Arzt scheiterte mit einem 18-m-Schuss am stark reagierenden Rechner (10.) und wenig später nach schönem Solo. Nach 20 Minuten kam der FCS langsam ins Spiel, agierte aber ebenfalls viel zu harmlos. Einen Schuss von Kujat kratzte CFC-Spieler Schindler von der Linie (33.) und Koslov scheiterte aus vielversprechender Position an Schlussmann Süßner (44.).
Deutlich spannender verlief die zweite Hälfte, wo Geißler unmittelbar nach Wiederanpfiff einen Fehler von CFC-Keeper Süßner zur Leutzscher Führung nutzte (46.). Süßner hatte eine Hereingabe von Koslov nicht klären können, faustete den Ball nur weg, so dass Geißler an das Leder kam und einschoss. In der 55. Minute dann die Riesenchance zur Vorentscheidung, doch Koslov versagte kläglich. Nachdem er die gesamte CFC-Abwehr und auch Torwart Süßner umkurvte, machte er einen Haken zu viel und traf das leere Tor nicht. Auch Zimmermann hatte die Möglichkeit nachzulegen, sein Schuss ging knapp vorbei (68.). Als Meißner nach einem bösen Foul an Koslov die rote Karte sah (89.), geschah das Unfassbare: Göhlert köpfte in der 92. Minute nach einem Freistoß von Schindler zum Ausgleich.

Trainerstimmen

Pleß (Sachsen Leipzig): "Ich bin enttäuscht, dass wir in der letzten Minute den Ausgleich kassiert haben. Doch wir sind selbst schuld, da wir es verpasst haben, nach der Führung nachzulegen. Es war eine hart umkämpfte Partie und letztendlich für den CFC ein glückliches Unentschieden."
Rohde (Chemnitzer FC): "Das Ergebnis fällt für uns zugegebenermaßen glücklich aus. Ich war schon über das 0:0 zur Pause froh. Doch unsere gute kämpferische Leistung ist am Schluss belohnt worden."

© www.mdr.de

Ansetzungen 18. Spieltag:

Fr.  28.11.03 - 19:30 1. FC Dynamo Dresden - TSV Eintracht Braunschweig 1:0 (1:0)
Fr.  28.11.03 - 19:30 KSV Holstein Kiel - SV Werder Bremen Amateure 1:3 (0:1)
Fr.  28.11.03 - 19:30 FC St. Pauli Hamburg - SG Wattenscheid 09 2:2 (1:1)
Sa. 29.11.03 - 14:00 Wuppertaler SV - KFC Uerdingen 05 3:1 (1:1)
Sa. 29.11.03 - 14:00 SC Rot-Weiß Essen - 1. FC Köln Amateure 0:0
Sa. 29.11.03 - 14:00 Chemnitzer FC - FC Sachsen Leipzig 1:1 (0:0)
So. 29.11.03 - 14:00 SC Paderborn 07 - Borussia Dortmund Amateure 1:3 (1:1)
So. 30.11.03 - 14:00 Hamburger SV Amateure - VfR Neumünster 2:2 (1:1)
Sa. 21.02.04 - 14:00 FC Schalke 04 Amateure - SC Preußen Münster 0:2 (0:0)

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